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Fünf erfolgreiche Tips gegen Warenkorbabbrüche ...

von GF Arthur Hoffmann

Im Shopware Backend gibt es die Möglichkeit, Warenkorbabbrüche zu indentifizieren, Dafür steht Ihnen unter dem Punkt "Auswertungen" im Reiter "Marketing" eine detaillierte Abbruch-Analyse bereit. Dort sieht man, bei welchen Artikeln der Kaufprozess abgebrochen wurde und wie häufig. Dank der Identifikation der Ausstiegsseiten, erkennen Sie so genau, an welchen Stellschrauben man drehen kann, um dies zu verhindern.

Für Sie haben wir einige Punkte nachfolgend kurz zusammengefasst.

Window-Shopper zum Kauf bewegen

Ja, auch im E-Commerce Business gibt es sie – die Window-Shopper. Sie surfen durch das Netz wie bei einem gemütlichen Stadtbummel und wollen sich nur über die neuesten Trends informieren. Ein netter Zeitvertreib eben. Um sich das Produkt zu merken und sich wieder daran zu erinnern, wird es in den Warenkorb gelegt. Sie wissen jedoch, dass sie das Geld lieber sparen wollten. Dazu haben nachfolgende Möglichkeiten:

Werben Sie im Shop direkt mit Gutscheincodes

Werben Sie zum Beispiel direkt in der Produktübersicht mit einem Gutscheincode. Auf diese Weise werden Ihre Kunden gleich in zweierlei Hinsicht im Shop gehalten: Erstens ist es weniger wahrscheinlich, dass er in einen anderen Shop wechselt, um Preise zu vergleichen und zum anderen wird suggeriert, dass Ihr Kunde gerade ein Schnäppchen ergattern kann. Begrenzen Sie den Code noch zeitlich, erzeigen Sie dadurch einen gewissen Druck zum Kauf.

Passende Plugins dazu:

Bieten Sie Ihren Kunden Aktionspreise an

Erhöhen Sie den Kauf durch LIVESHOPPING.
Durch Liveshopping wird ein Produkt zu einem Aktienpreis angeboten. Dieser Preis ist nur in begrenzter Stückzahl oder für einen bestimmten Zeitraum gültig. Sie geben dadurch Ihren Kunden das Gefühl, daß Ihm etwas entgeht, wenn er nicht zuschlägt um dieses besondere Schnäppchen zu ergattern. Ein tolles Bespiel dazu ist Timingo.ch. Wie erfolgreich dieser Shop durch Liveshopping ist, können Sie hier selber nachlesen.

Passende Plugins dazu:

Bieten Sie Remarketing-Kampagnen über Google AdWords an

Remarketing ist ein wirklich wirksames Tool, um ehemalige User erneut anzusprechen. Hat Ihr Kunde einen Artikel in den Warenkorb gelegt, ihn jedoch nicht gekauft, werden die Interessenten über gezielte Werbebanner bzw. im Google Displaynetzwerk in den Shop zurückgeleitet. Sie werden dies vielleicht bereits selbst gesehen haben, wenn Sie in Amazon, ein Produkt in den Warenkorb legten, ohne es zu kaufen. Plötzlich taucht genau dieses Produkt irgendwo im Werbebereich Ihrer gerade getätigten Google Suche wieder auf.

Um Remarketing nützen zu können, muss das Remarketing-Tag zu allen Seiten Ihres Online-Shops hinzugefügt werden. Das Remarketing-Tag ist ein kl. Code Snippet, das in Google AdWords generiert wird. Wie man eine Remarketing-Liste erstellt, wird in der Google AdWords Hilfe in dieser Anleitung ausführlich beschrieben.

Passende Plugins dazu:


Für ein vernünftiges Remarketing sollten auch die Inhalte dynamisch übermittelt werden.
Mit diesem Plugin z.B. werden auch die Artikel an Google übermittelt, die der Besucher sich angesehen hat:


Durch das Facebook Pixel können Sie Ihre Besucher zusätzlich im Facebook-Werbenetzwerk erreichen:


Bieten Sie Ihren Kunden eine Versandkostenfreie Lieferung an

Versandkosten sind einfach Conversations-Killer.
Versandkosten sind und bleiben Conversion-Killer. Ein Online-Shopper erwartet heutzutage einen kostenlosen Versand und Rückversand. Aus diesem Grund solltet Ihr die Versandkosten schon bei der Preiskalkulation der angebotenen Produkte berücksichtigen.

Passende Plugins dazu:


Sie sollte jedoch Ihre Retourenquote von Anfang an möglichst niedrig halten.
Dazu ist es wichtig Ihre Produkte möglichst realistisch im Shop darzustellen. Dazu  sind detaillierte Produktbeschreibungen, die der Realität entsprechen und hochauflösende Bilder extrem hilfreich.

Im Online-Shop von Pointer werden all diese besprochenen Dinge optimal umgesetzt. Es wir großen Wert auf hochwertige Produktbilder gelegt und dabei der Schuh auch im getragenen Zustand abgebildet. Auch im Instagram-Account von Pointer bekommt der Kunde einen weiteren Eindruck von der guten Qualität und Passform der Schuhe.

Reduzieren Sie den Kaufprozess für Ihre Kunden

Es hat sich mittlerweile bestätigt, daß zu viele Schritte in der Regel zu einem Abbruch des Kaufprozessen führen. Darum sollten Sie unnötige Ebenen vermeiden, die Ihren Kunden nur mehr Zeit zum Überlegen geben. Im Shopware Community Store finden sich dazu zahlreiche Plugins, um den Schnellkauf über die Kategorieansicht zu ermöglichen. Besonders für Bestandskunden eignen sich diese besonders, die bereits mit dem Shop und Ihre Produkte vertraut sind.

Passende Plugins dazu:

Wenn Sie Ihren Kunden anbieten, als Gast zu bestellen, erreichen Sie eine weitere hilfreiche Prozessreduktion. Dadurch können Ihre Kunden enorme Zeit einsparen, die normalerweise für das Anlegen eines Kundenkontos benötigt wird. Die Gast-Option ist im Shopware Standard bereits enthalten bringt für Ihre Kunden den Vorteil, daß sie nicht zu viele Daten von sich preisgeben müssen.

Bieten Sie Ihren Kunden sichere Bezahlungsmöglichkeiten

Wenn Sie in Ihrem Online-Shop nur die Zahlungsart "Vorkasse" anbieten, haben Sie sicher eine sehr schlechte Conversationrate im Shop. Es ist mittlerweile unumstritten, daß die beliebteste Zahlungsart immer noch "Kauf auf Rechnung" ist. Er bietet somit auch die größte Sicherheit, da Ihre Kunden keine Bankdaten im Netz angeben müssen und die Rechnung erst bezahlt wird, wenn das Produkt beim Kunden zu Hause angekommen ist und auch seinen Wünschen entspricht.

Passende Plugins dazu:

Weitere Payment-Plugins ...

Bieten Sie Ihren Kunden Sicherheit

Das Misstrauen von Kunden bekommen besonders kleine, nee Shops zu spüren.
Umso wichtiger sollten Sie Ihre eigene Marke stärken und Ihren Kunden Vertrauen vermitteln. Dies erreichen Sie bereits durch ein detailliertes Impressum. Erstellen Sie eine umfangreiche Seite, die Ihr Unternehmen ausführlich beschreibt. Dies vermittelt Ihren potentiellen Kunden ebenfalls das Gefühl von Sicherheit. Auch das Storytelling-Feature von Shopware eignet sich hervorragend dazu.

Nachfolgend für Sie zwei best Practise Beispiele: Wurstladen.de und Rausch.de

Noch weitere Faktoren, die Sicherheit geben:

  • Service-Hotline, Email-Adresse, Kontaktformular
  • Hinweis auf das Rückgaberecht
  • Eine Chatfunktion anbieten
  • Binden Sie Bewertungen und Gütesiegel ein

(quelle: shopware.com)

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